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Love on the Move 

Forschungsprojekt

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Paare, die im Ausland leben: Wie gehen sie mit den Anforderungen um? – Ein Forschungsprojekt

Es ist spannend, aus beruflichen Gründen in ein anderes Land zu ziehen. Doch es kann auch anspruchsvoll sein, sowohl für einen selbst als auch für die Familie. Love on the Move untersucht, wie Expatriate-Paare mit den Herausforderungen umgehen und wie sie sich auf das Leben im neuen Land einstellen. Denn für eine erfolgreiche Auslandsentsendung ist es wichtig, dass beide Partner sich wohlfühlen. Gut funktionierende Beziehungen und angemessene Coping-Strategien bilden eine solide Grundlage für den Erfolg.

Nutzen starke Paare bessere Coping-Strategien?

Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Paare, die im Ausland leben, Konflikte eher zu vermeiden suchen. Welche Paar-Dynamiken entstehen dann? Love on the Move sucht Antworten und verwendet dafür den international validierten Fragenbogen «Systemic Transactional Model of Dyadic Coping» (STM) von Prof. Dr. G. Bodenmann (Universität Zürich).

Das Modell untersucht die verschiedenen Reaktionsmöglichkeiten, wenn der Partner oder die Partnerin verbal oder nonverbal «Stress» signalisiert.

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Vier dyadische Coping-Strategien sind dann möglich:

  • Delegiert – der Partner/die Partnerin übernimmt zusätzliche Aufragen, um dem anderen Last abzunehmen.
  • Unterstützend – der Partner/die Partnerin hilft dem anderen, das Stress verursachende Ereignis zu bewältigen.
  • Negativ – der Partner/die Partnerin reagiert widerstrebend oder glaubt nicht, dass der/die andere Unterstützung braucht.
  • Gemeinsam – beide Partner versuchen gemeinsam, das Stress verursachende Ereignis zu bewältigen.

Die Ziele von Love on the Move

Diese Studie zielt darauf ab,

  • Einsichten in erfolgreiche Stress-Coping-Strategien zu gewinnen;
  • die Hypothese zu untermauern, dass Paare, die negative dyadische Coping-Strategien einsetzen, weniger zufrieden im Gastland sind;
  • mit den Studienergebnissen hilfreiche Unterstützungsmassnahmen zu definieren. Dies können bspw. Module in vorbereitenden Trainings, Coaching, Workshops oder Website-Artikel sein.

Alle Verweise auf das «Systemic Transactional Model of Dyadic Coping» aus Bodenmann, G. (2000). Stress und Coping bei Paaren. Göttingen: Hogrefe.

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